Monday, November 28, 2005

Zapfenduster im Fischerdorf

He he, gestern abend fier hier der Strom aus und mit einem Male war es hier Zapfenduster. Das war vielleicht spannend :) - leider funktionierte die Elektrizitaet viel zu schnell wieder, aber fuer ca. 15 Minuten ging erstmal garnichts mehr :) . Fuer die LEute hier scheint das kein Grund zu sein, die Arbeit nieder zu legen - sie massieren trotzdem weiter und sie schneiden trotzdem weiter die Haare (was bin ich froh, dass ich nicht gerade an dem Tag zum Friseur gegangen bin ;) ).

Nun verabschiede ich mich erstmal, da ich morgen ins Meditationszentrum fahre. Da werde ich dann bis zum 10. Dezember sein. Ich bin gespannt.....

Bis bald,
Sabine

Saturday, November 26, 2005

Ko Chang

Seit vorgestern bin ich wieder in Thailand - die Fahrt in Kambodscha war schrecklich, aber nicht so sehr wegen der Schlagloecher sondern viel mehr wegen dem ganzen Staub. Ich sass schliesslich mit 24 Kambodschanern hinten im offenen Truck (so eine Art MInivan aber halt offen) auf dem "Gelaende" und da die meisten Strassen nur aus Schotter und Erde bestehen, wird es dort verdammt staubig. Ich glaube, ich war noch nie so dreckig wie danach. Nach 14 Stunden Busfahrt war ich dann endlich in Trat und habe mir ein Hotelzimmer mit heisser Duche gegoennt.
Und seit gestern bin ich auf der Insel Ko Chan und geniesse die Sonne - ich wuerde gerne ausfuehrlicher schreiben, aber leider ist das Internet hier so teuer, dass ich mit kurz halte. Sooo viel passiert hier auch garnicht - ich wohne in einem kleinen Fischerdorf, das eigentlich nur aus einer Strasse besteht und einzige existente Haeuserreihe ist auf einem Steg im Wasser gebaut. Es gibt viele verschiedene Straende auf Ko Chang und ich habe den hier gewaehlt, weil er am wenigsten touristisch und am guenstigsten ist. Am Strand fand ich heute ausser mir ca. 6 -10 andere Menschen und meine Unterkunft hier ist wirklich nett. Hier bleibe ich.
Hinter mir ist dichter Regenwald, 15 Min. entfernt der Strand und um mich herum sind unzaehlige Fischrestaurants mit nur allen erdenklichen Fischsorten.
Nach dem Aufenthalt hier werde ich vermutlich ohne Zwischenstopp zum Tempel fahren, in dem ich dann 9 Tage bleiben werde um Vipassana-Meditation zu lernen. Ich bezweifle, dass es im Tempel Internt gibt - daher weiss ich nciht, wie oft und wann ich mich die naechsten Tage melden werde. Das Meditationszentrum verlasse ich vermutlich am 10.Dezember...und bis zum 1.Dezember bin ich erstmal hier.
Bis bald,
Sabine

Thursday, November 24, 2005

Kurztrip nach Kambodscha

Nach drei Tagen Tembelbesichtigungen habe ich mir heute zum Abschluss die Stadt angesehen. Die Tempel waren sicherlich beeindruckend, obwohl ich mir Angkor selbst groesser vorgestellt habe. Das Schoene an den Tempeln ist, dass sie sich alle so sehr voneinander unterscheiden - andernfalls haette ich sicher nach dem dritten genug gehabt.

Abgesehen von den Tempeln hat mir Kambodscha wirklich gut gefallen. Die Landschaft hier gefaellt mir persoenlich besser als in Laos. Dort war beinahe alles aus Bambus gebaut, was es hier so gut wie garnicht gibt (keine AHnung, welches Holz sie hier benutzen, aber jedenfalls kein Bambus). Insgesamt herrscht hier ein anderes Flair als in Laos - zwar sind die Menschen hier auch freundlich, aber es ist nicht im entferntesten so relaxed wie dort. An den zahlreichen behinderten Menschen die man auf der Strasse trifft, bekommt man tagtaeglich die Geschichte vor Augen gehalten. Die Menschen hier wirken angespannter und wenn ich bedenke, was die aeltere Generation durchgemacht haben muss, dann bekomme ich wirklich Respekt vor ihnen.

Aber nicht bloss die aeltere Generation ist betroffen: auf den Feldern warnen etliche Schilder vor Landminen und dennoch trifft man hier und da ein Kind, welches die SChilder entwender nicht gesehen oder verstanden hat.
Zudem wird man hier von bettelnden Kindern beinahe belaestigt und wenn man abends in einer Bar sitzt, dann steht nicht selten wenige Meter entfernt eine Frau, die einem die ganze Zeit auf den Teller starrt oder bettelnd die Hand aufhaelt. Damit muss man umgehen koennen.
Beruhigend ist allerdings, dass man viele Kinder, die tagsueber betteln, abends frohelich auf der Strasse huepfen sieht. Ist deren betteln dann eine Masche, um ein wenig Geld zu verdienen? Vielleicht ein wenig, aber eines ist klar: die Menschen hier sind verdammt arm und haben dazu noch eine harte Geschichte hinter sich. Das Land ist verpestet von Landminen und trotzdem sind sie ein freundliches Volk - dafuer haben sie meinen REspekt.
Mehr kann ich garnicht sagen, da ich zu kurz hier war. Ein Besuch war es in jedem FAlle wert! Ich persoenlich finde Kambodscha wirklich beeindruckend und die Landschaft wunderschoen!

Und dazu scheint Kambodscha die schlechtesten Strassen der Welt zu haben...Ich werde das morgen testen, wenn ich mich auf den Weg zur thailaendischen Grenze begebe. Vermutlich sitze ich dann in einem offenen Van, der ueber unzaehlige Schlagloecher huepft und wo das Gepaeck und die 30 Passagiere hin-und herfliegen. Aber es ist billig. Und es soll Reisende geben, die diese Route ueberlebt haben. ...

Sunday, November 20, 2005

Kurzer Gruss aus Kambodscha

Heute nur ein kurzer Gruss aus Siem Reap. Habe leider nicht viel Zeit hier, da die naechsten drei Tage fuer die Tempel von Angkor ausgebucht sind. Bald ausfuehrlicher, ich muss jetzt los...

Friday, November 18, 2005

Elefanten in der Stadt

Die ersten Eindruecke von Thailand nach zwei Wochen Laos: laut, hektisch, schmutzig, modern, aufdringliche Menschen und alles etwas chaotisch. Gestern mochte ich Thailand nicht so und habe es einige Minuten bereut, dass ich Laos verlassen habe. Hier fuehlt es sich beinahe ein wenig wie in China an: dieTuk Tuk - Fahrer tappeln einem hinterher in der Hoffnung, dass man vielleicht doch einsteigt und die Snackverkaeufer lassen keine Minute ungenutzt, um ein paar Snacks los zu werden. Daher muss man sich auch nicht wundern, wenn mindestens 5 Herrschaften- mit Huehnerschenkeln am Spiess bewaffnet-bei jedem kleinsten Busstopp den Bus betreten und einmal durch die Reihe rennen, um jedem Fahrgast die gebratenen Huehnerschenkel vor die Nase zu halten. 20 Sekunden spaeter ist die Huehnerschenkel-Kolonne dann wieder aus dem Bus verschwunden. Zumindest bis zum naechsten Busstopp....

Hier in Thailand hat man das Gefuehl, dass die Menschen nur hinter dem Geld her sind. Daher lassen sie einem auch keine Zeit zum ueberlegen, ob man ueberhaupt den teuren Air-Con-Bus nehmen moechte - sie kritzeln einfach das Ticket, kreischen "schnell, schnell, bus bus..." und versichern einem, dass der Bus in 2 Minuten abfahren wuerde. In aller Panik glaubt man das natuerlich und kauft das teure Ticket. "Teuer" heisst aber gerade mal 6 Euro fuer eine 8 Stunden-Fahrt. Das ist wohl zu verkraften ;) . Zudem war mussten wir noch umsteigen und waren insgesamt den ganzen Tag unterwegs, so dass sich der kleines Luxus doch gelohnt hat.

Das erste, was mir in Thailand auffiel war, wie fortschrittlich es doch ist. Abgesehen von derLandschaft und den Tieren, sehe ich keine Unterschiede zu Europa, aber ich beziehe mich auch nur auf einen kleinen Teil Thailands. Es gibt normale Haeuser und Geschaefte sowe vernuenftige Strassen.In Laos habe ich ausser Mini-Mart keine Supermaerkte gesehen. Lebensmittel werden auf MAerkten verkauft oder in "Garagen", die als Geschaeft herhalten. Als Kasse dient eine Blechdose oder die Hosentasche des Verkaeufers. Strassen waren einfache asphaltierte Wege, aber Mittelstreifen oder weitere Markierungen habe ich bestenfalls in der Hauptstadt oder in Luang Prabang gesehen. Die Busser hatten keinen Stopp-Knopf, was aber auch nicht noetig war, da es eh keine Haltestellen gab. Innerhalb der Stadt fuhr man mit Tuk Tuk und Ueberlandbusse hielten an, sobald jemand am Seitenrand stand. So kann es passieren, dass man am Ende einer Reise andere Passagiere auf dem Schoss hat, weil die bei einer 6 Stunden Busfahrt irgendwann muede werden. Kann manja verstehen...
Hier in Thailand scheint alles geordneter und kultivierter. Wenn Thaidamen traditionelle Kleidung tragen, dann machen sie das aus speziellem Anlass heraus und man sieht ihnen ein klein wenig an, dass sie sich nicht ganz wohl fuehlen. Sie wirken maskiert. In Laos tragen fast alle Maedels Lao-Roecke und man spuert, dass es authentisch ist.

Der Grund, wieso ich schon jetzt nach Thailand gekommen bin, ist das Elefantenfestival hier in Surin. Bereits bei unserer Ankunft konnten wir erste Elefanten troeten hoeren und als wir abends ausgingen, um die Stadt zu erkunden, stand ploetzlich ein Elefant im Restaurant. Wieso auch nicht.....
Heute frueh haben wir eine grosse Parade gesehen, bei der mindestens100 Elefanten gestapft sind. Einerseits denke ich zwar auch hier, dass ich die Tiere liebe in freier Natur sehen wuerde, aber der Anblick der Elefantenhorde in der Stadt ist schon ulkig. Man erlebt es schliesslich nicht alleTage, dass neben einem an der Ampel ploetzlich ein Dickhaeuter auftaucht. Wenn man hier tagsueber unterwegs ist, hoert man staendig irgendwo ein troeten und es fuehlt - daran muss ich mich wohl noch gewoehnen ;) . Es ist jedenfalls eine Abwechslung hier.

Soviel erstmal - ich verabschiede mich mit einem Toroeee und sage bis bald,
Sabine


PS: heute habe ich offiziell erfahren, dass ich meine Pruefung bestanden habe. Nun kommt das ganze endlich schwarz auf weiss. Troeeet!!!!!!!!!!!

Wednesday, November 16, 2005

Weiter nach Thailand

Aufbruchstimmung again. Morgen frueh geht's nach Thailand. Heute haben wir noch die Festivitaeten im "That Luang" mitgenommen und die vermutlich einzigen Autoscooter des ganzen Landes erlebt. Am Nachmittag habe ich dann meine erste Kokosnuss getrunken (nein, nicht die Nuss, sondern mithuelf eines Strohalmes die Milch darin) und am Abend waren wir das letzte Mal beim Chinesen hier in der Stadt.
Gleich heisst es dann Rucksack packen und weiter gehts. Thailand und das Elefantenfest in Surin. Ich bin gespannt. Schade ist es ja schon, Laos zu verlassen. Aber ich bin gespannt, was Thailand uns zu bieten hat.....
Hier in Laos sind die Leute beinahe zu relaxed, so dass es wenig zu berichten gibt. Man koennte sie fast ein wenig schlaefrig nennen - nicht selten habe ich es in "Geschaeften" oder an Staenden erlebt, dass ich den Verkaeufer erst einmal wecken musste, entweder, weil ich zahlen wollte, oder aber weil er AUF den Waren lag und ich die Waren unter ihm ansehen wollte ;) .
Ein gemuetliches, zurueckhaltendes, scheues Voelkchen.

Leider muss ich hier Schluss machen, da ich nur noch wenige Kip in meiner Boerse habe ;) . See you in Thailand...

Tuesday, November 15, 2005

Vientiane-the end of Laos?

Wie so viele Reisenden, werde auch ich meine Laos-Reise in Vientiane beenden und nach Thailand fahren. Das aber erst uebermorgen. Morgen werde ich noch den "goldenen Tempel" besuchen und meinen Tag in Vientiane geniessen. Laos ist witzig - auf der einen Seite ist es so rueckstaendig (selbst in der Hauptstadt gibt es nur wenige vernuenftige Strasse), andererseits findet man hier Produkte aus aller Welt. Das liegt natuerlich nur daran, dass Laos selbst nichts produziert, aber dennoch muss ich jedesmal schmunzeln, wenn ich in einem Mini-Mart ploetzlich "Tesco"-Produkte (brit.Supermarktkette) , "Ja"-Kaffee oder sogar Suesstoff finde. Insbesondere der Suesstoff hat mich ueberrascht, denn derlei wird in Asien (meines Wissens nach) nicht benutzt und ich koennte wetten, dass in ganz China keiner zu finden ist. Aber Laos-Mini-Mart hat alles!

Zudem gibt es hier hervorragende Baeckereien und Cafes - rueckblickend merke ich erstmal, wie anders und fremd China doch gewesen ist. In Laos ist das Reisen wirklich einfach. Die meisten Menschen sprechen ansatzweise Englisch und hier habe ich noch nie im falschen Bus gesessen - gut, das kann daran liegen, dass es hier keine Busse gibt (sondern nur Tuk Tuk), aber dennoch...China ist wesentlich fremder. Ich fand heute einen alten Kassenbon - weder weiss ich, aus welchem Geschaeft er war noch, was ich eingekauft habe, weil alles in chinesischen Schriftzeichen gedruckt ist. Hier hingegen, findet man das meiste in lat. Schrift!
Irgendwie vermisse ich China ein wenig - das habe ich heute gemerkt, als ich auf dem chin. Markt und ganz entzueckt von den Produkten war. Ausserdem suche ich seit 3 Tagen immerzu chin. Restaurants auf, weil deren Essen einfach hervorragend ist.
Zudem mag ich es, dass China so fremd ist - hier ist es mir beinahe ein Tick zu europaeisch, aber vielleicht taeusche ich mich auch nur, weil ich mich an das Fremde gewoehnt habe. Ich schaetze, dass es zu hause keine Frauen mit Bambuskoerben und Bambushueten gibt und dass nicht an jeder Ecke ein Tempel steht? Auch findet man vielleicht keine Sojamilch in Plastiktueten oder Reis im Bananenblatt, oder doch? Ich nehme mittlerweile viele Dinge als selbstverstaendlich hin, was einerseits zwar gut ist, andererseits aber auch schade, weil es somit weniger spannend ist.

Heute habe ich ein laotisches Englischbuch in die Haende bekommen. Es ist interessant zu sehen, mit welchen Themen sich hier beschaeftigt wird. Ich erinnere mich nicht, dass in unserem Englischbuch ueber Buddha, Ackerbau oder die Einfuehrung der Plastiktuete (welche das Bananblatt ersetzte) geredet wurde.
Nebenbei konnte ich noch ein wenig ueber Tutankhamun lernen (Gruss an dieser Stelle an die KAH ;) )...


Uebermorgen geht es also nach Thailand weiter. Eine Mitreisende und ich wollen uns ein "Elefantenfest" ansehen - was genau das bedeutet, kann ich erst spaeter sagen.
Soviel erstmal aus Laos...

Saturday, November 12, 2005

Vang Vieng - the most relaxing place in the world ?

Aufbruchstimmung in Vang Vieng. Heute geht es weiter nach Vientiane, der Hauptstadt Laos'. Vang Vieng ist ein verruecktes Dorf - es gibt mehr Touristen als Einheimische und ich habe noch immer nicht herausgefunden, welches Bild die Laoten eigentlich von uns haben, aber eines ist klar: sie wollen, dass wir faul sind, vor der Flimmerkiste sitzen und "Friends" schauen und uns am besten keinen Zentimeter bewegen. So zumindest erscheint es, wenn man die zahlreichen Bars und Restaurants sieht, die allesamt mit TV ausgestattet sind und von morgens bis abends gerade genannte TV-Serie runterspulen. DAmit el touriste es auch wirklich bequem hat, gibt es in den meisten Restaraunts keine Stuehle, sondern Liegebaenke. Das sieht dann in etwa so aus: Touris liegen am Tisch, bestellen ihre Pizza (oder anderes Fast Food-Zeug, bsp. "HambErger"), dazu das LaoBeer und gucken den ganzen Tag in die Glotze. Wenn das zu langweilig wird, bequemen sie sich evtl. runter zum Wasser, wo man Luftreifen ausleihen kann, um darin 2 Stunden den Fluss hinunter zu gleiten. Waehrend dieser "Seefahrt" gibt es immer wieder "Bedienung" am Ufer, die "LaoBeer" rufen und ganz nach Geschmack ein solches rueber reichen. So sieht man dann immer mal wieder einen Touri in diesem Luftreifen sitzen, mit der Bierflasche in der Hand. Was fuer ein Bild muessen wir abgeben....
Ich gestehe aber, dass ich die Reifentour selbst gemacht habe (hoe hoe) und es ziemlich genossen habe ;) . Die Idee ist einfach zu verrueckt und insgesamt weiss ich nicht, welche Note ich dem Dorf hier geben soll. Alles ist auf "faule Touris" ausgerichtet (meine Meinung). Faulenzen ist an sich ja nichts Schlimmes, aber wenn ich kaum eine Chance habe, dem TV zu entkommen, weil die Kiste einfach in jedem Restaurant laeuft und wenn ich vielleicht doch mal gerne am Tisch SITZEN wuerde, dann wird es hier schwer und (fuer mich persoenlich) schnell langweilig. Der Anblick der liegenden Tourischaft ist aber herrlich und einfach nur verrueckt.

Heute geht es fuer ein paar Tage nach Vientiane und dann werde ich Laos verlassen. In Vientiane, so habe ich beschlossen, werde ich eine vernuenftige Unterkunft suchen - damit meine ich eine, in der es keine Riesenkakerlaken gibt. Ich durfte gestern naemlich meine erste Begegnung mit solcher machen, waaahhh...eklige Viecher. Meine derzeitige Reisepartnerin und ich haben lange ueberlegt, wie wir das Viech aus dem Zimmer bekommen und irgendwann haben wir beschlossen, dass es das einfachste sei, wenn wir den ganzen Tisch (an dem das Viech hing) rausstellen, anstatt die Kakerlake anzufassen. Nach einigen Kaempfen und tapferen Zuegen hatten wir den Sieg in der Tasche. Aber eines weiss ich - ich werde das naechste Zimmer besser inspizieren. ...

Wednesday, November 09, 2005

Noch mehr Wasserfaelle

Gestern war ich mal wieder bei einem Wasserfall- dieses mal allerdings bei einem "kleinen". Dieser war weniger gefaehrlich und mir persoenlich hat es dort noch besser gefallen. Wieder einmal konnte man in tuerkisblauem Wasser schwimmen und wieder einmal gab es Baeume und Schmetterlinge rund herum. Der Unterschied zu ersterem war, dass der Wasserfall an sich zwar flacher war, es dafuer aber nicht nur ein kleines Wasserbecken gab, sondern der ganze Wald unter Wasser stand, so dass die Wasserflaeche insgesamt wesentlich groesser war. Wasserfaelle sind wirklich was Tolles!

Ansonsten gibt es nicht viel Neues. Ich komme gerade von meinem Fruehstuecks-Fruchtshake und werde werde mich heute in die Sonne legen, um mein Buch endlich mal weiter zu lesen.

Monday, November 07, 2005

Kuangsi Wasserfall

Gestern war ich mit ein paar Freunden bei den Kuangsi-Wasserfaellen. Die Kuangsi-Wasserfaelle, das sind die "grossen" Wasserfaelle in der Umgebung Luang Prabangs. DAneben gibt es noch "kleine", die in ihrer Schoenheit nicht weniger zu bieten haben.

Das erste, was wir taten, als wir dort ankamen, war natuerlich ein kleines Fussbad unten im Becken des Wasserfalls. Anfangs ist man ja noch recht vorsichtig und will sich nicht allzu nass machen (zumindet nicht in Klamotten - wir hatten alle Schwimmzeug drunter, weil man dort herrlich schwimmen gehen kann). Dann wollten wir uns erstmal den Wasserfall von oben ansehen und sind an einem Seitenweg hochgestiegen. Der Anblick und die ganze Atmosphaere dort sind so schoen, dass ich garnicht aufhoeren konnte zu fragen, ob wir im Paradies seien. Das Wasser ist klar, die Baeume rundherum (der Wasserfall liegt im Wald) und zwischendrin das Geplaetschere, dazu die grossen Steine und die Schmetterlinge - einfach bezaubernd.
Oben angekommen, haben wir dann erstmal ein wenig geruht und Fotos gemacht, als es dann ploetzlich anfing zu nieseln und dann zu regnen.
Dummerweise wurde der Weg durch den Regen sehr schnell rutschig, so dass sich einer nach dem anderen auf die Nase legte. Zum Zeichen der Solidariatet machte ich mit. Zweimal rutschte ich weg und landete mitten im ....Matsch. Dass meine Hosen von oben bis unten eingesaut (meine Fuesse, Schuhe, Haende schon viel frueher) waren, brauche ich nicht extra zu erwaehnen. Aber wir trugen es gelassen - schliesslich sind wir alle im Urlaub und ob die 2Dollar Hose nun schmutzig ist, oder nicht, wen kuemmert das schon? Ausserdem soll Schlamm doch schoen machen...
Unten angekommen, hatten wir aber eine noch bessere Idee: es gab da doch dieses Wasserbecken, welches wir vorher noch ein wenig gescheut hatten, um die Kleidung nicht allzu nass zu machen. Schwimmen gehen wollten wir ohnehin, aber wieso nicht gleich MIT Klamotten? Gute Idee! Einer nach dem anderen sprang dann ins Wasser und genoss die unbekuemmerte und ausgelassene Stimmung.

Dort, wo die Stroemung sehr stark war, hatten wir eine Art Whirlpool und an einer anderen Stelle konnte man von einem Baum ins Wasser springen. Manche nutzten auch einen Ast als Seil, um ueber dem Wasser zu hin und her zu schwingen.

Mein Fazit: matschen macht Spass!

Sunday, November 06, 2005

Mekong-Fahrt und die Hoehlen von Phak Ou









Da ich gerade einen langen Eintrag geloescht habe (wie aergerlich!!!) und derzeit ohnehin etwas schreibfaul bin, muessen es jetzt ein paar Fotos tun.

Ohne weitere Worte...

Thursday, November 03, 2005

Luang Prabang

So, das erste Ziel ist erreicht: Luang Prabang.
In den letzten 2 Tagen habe ich nun insgesamt 26 Stunden im Bus gesessen - einmal ist der Bus zusammengekracht, woraufhin eine Pause eingelegt werden musste, um einen Reifen zu wechseln. Heute wurde das erste Mal mein Gepaeck aufs Dach geschnallt und ich habe ein motorisiertes Tuk Tuk benutzt. Laos ist fun!
Es ist warm/heiss, die Menschen sind sehr hoeflich und meine Unterkunft ist ebenfalls mehr als gut! Ich bin bisher auesserst zufrieden!
Da ich gerade das erste Mal in der "Stadt" bin (verzweifel auf der Suche nach kuehlerer Kleidung) und noch nicht viel gesehen habe, kann ich auch nicht viel erzaehlen.
Ein wenig aber gibt es doch zu berichten:

1. meine Mails funktionieren wieder einwandfrei !!!

2. das erste Mal in meinem Leben bin ich Millionaerin (was leider bei einer Umtauschrate vom $1 zu 10.000 Kip nicht allzu schwierig ist)

3. Laos ist WESENTLICH sauberer als China (sogar hier im Internetcafe muss ich die Schuhe draussen lassen) .

4. es gibt westliche WC und Papier (zumindest im Gaestehaus)

5. die Menschen sind sehr ruhig und relaxed....

6. Reis wird mit den Fingern gegessen

...und es gibt viel Dschungel, Dschungel, Dschungel. Auf dem Weg nach Luang Prabang war es so, wie man es von Fotos kennt: Bambushuetten, die auf Stuetzpfeilern stehen, der Mekongfluss mit kleinen Boten, Reisfelder, wilde Pflanzen, Bananenstraeucher, Kokospalmen etc...
Die naechsten Tage werde ich hier bleiben und die Umgebung erkunden. Dazu zaehlen die zig Tempel, die es hier gibt und die Hoehlen sowie grosse Wasserfaelle und Dschungel.

Jetzt aber werde ich erstmal nach kuehlerer Kleidung umsehen. ...

Wednesday, November 02, 2005

Laos

Heute nur eine ganz kurze Nachricht, dass ich heile in den Tropen angekommen bin :) . Klasse hier, bald mehr, da das Internet hier schrottig ist....

 
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